Lebenslinien. Ich war die Wiesn-Chefin
Nach dem Abitur in einer Klosterschule in Passau studiert Gabriele Weishäupl in München Kommunikationswissenschaften, Geschichte und Politik. Es ist die Zeit der 68er-Studentenrevolten. Aber anstatt zu politisieren, verfolgt Gabriele zielstrebig ihre Karriere. Sie bekommt einen Job bei der PR-Abteilung der Messegesellschaft (MMG). Dort lernt sie, sich in einer von Männern dominierten Welt durchzusetzen. Dabei bleibt die Beziehung zu ihrer Tochter, die bei ihrer Schwiegermutter aufwächst, auf der Strecke. Gabriele Weishäupl promoviert, doziert an der Uni und wird Leiterin des Münchner Fremdenverkehrsamtes. Damit fällt der lebenslustigen Niederbayerin auch die Durchführung und die Gestaltung des Oktoberfestes zu. Dem drückt sie ihren Stempel auf. Es ist ein harter Job, doch mit über 40 entscheidet sie sich, ein zweites Kind zu bekommen und es diesmal selbst und alleine aufzuziehen
