Lebenslinien. Lebenslinien Ruhm und Reichtum, so ein Kas
Früh verspürt Max Unbehagen angesichts der Erwartung seiner Eltern, eines Tages zusammen mit seinem Cousin den Wiesnbetrieb zu übernehmen, eine bekannte Hühnerbraterei. Der Mutter zuliebe absolviert Max zunächst eine Kochlehre. In München-Sendling pachtet er ein Lokal und arbeitet zu jeder Wiesnzeit im Familienbetrieb mit. 2001 übernehmen er und sein Cousin das Ammer-Zelt. Bereits nach einer Saison kommt es zwischen den beiden zum Streit über Lieferverträge und Geld. Max zieht sich aus allem zurück, hat bald hohe Schulden und muss sein Lokal aufgeben. Es kommt noch dicker: Max wird wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Als er versehentlich gegen die Auflagen verstösst, landet er im Gefängnis. Doch Max gibt nicht auf. Vorzeitig entlassen, bewirbt er sich mit 41 Jahren als Senner auf einer Berg-Alm. Dort findet er seine Berufung: das Handwerk und die Kunst, Käse zu machen. Heute verkauft er seine Käse auf mehreren Wochenmärkten in Oberbayern
