Leben mit dem Tod
(medientipp) Wie gehen wir mit dem Sterben und dem Tod um? Dieser Frage widmet sich ARD eine Woche lang im Fernsehen, Radio und im Internet. Für Diskussionen über Tod und Trauer steht ein vielseitiges, multimediales Angebot bereit.
Mit sorgfältig ausgewählten Spielfilmen, Reportagen, Dokumentationen, Features, Diskussionen und Interaktionen werden Akzente gesetzt und die Zuschauer und Hörerinnen umfassend informiert. Unter den zahlreichen Dokumentationen sind unter anderem die Reportage «Heimaterde»(17. November, 15:30 Uhr) über eine türkische Trauergemeinde, die einen Toten aus Deutschland zur Bestattung in die türkische Heimat bringt sowie «Sie bringen den Tod» (19. November, 20:15 Uhr) über Sterbehelfer in Deutschland. Der mehrfach preisgekrönte Spielfilm «Mondscheinkinder» (17. November, 12:00 Uhr) erzählt von Paul, der an einer erblich bedingten Krankheit leidet und mit seiner Schwester in eine Fantasiewelt entflieht, bis sie sich der Realität seiner Krankheit stellen müssen.
Das Online-Angebot «Leben mit dem Tod» ist bereits abrufbar und konzentriert sich auf drei Themenbereiche: «Wenn ich einmal sterbe» setzt sich mit der Frage auseinander, wie man den eigenen Tod im Leben gestalten kann. Der Tod kann ganz plötzlich kommen, doch oft ist er auch voraussehbar: «Wenn jemand stirbt» legt den Fokus auf die Sterbebegleitung und bietet bei Fragen in der letzten Lebensphase Orientierung und Unterstützung. «Wenn jemand gestorben ist», informiert schliesslich, was nach einem Todesfall zu regeln ist. Auch die Programmhinweise können nach den Kriterien Sterben, Sterbebegleitung und Trauerfall durchforstet werden. Bereits stehen Audio- und Videobeiträge aus Fernsehen und Radio zum Download bereit.
Mit der «Aktion Schulstunde» will die ARD auch das Gespräch und den Austausch in Schulen anregen und bietet Filme, pädagogisches Begleitmaterial und Projektideen für Lehrer an.
