Leben. Das Grusswort ist tot

Das Grusswort tritt immer dort auf den Plan, wo Jubiläen, Ehrungen, Jahreswechsel oder sonstige gewichtige Momente des Gedenkens in den Trott unseres Alltags einbrechen. Auch die Taufe von Gerät zum Schutze des Vaterlands und zum Wohle der heimischen Rüstungswirtschaft gehört dazu. In Grussworten transportiert man Botschaften, setzt Signale, stimmt ein, weckt Neugier und Erwartung. Das Grusswort ist tot, sagen die Kritiker. Aber ist das wirklich so? Hans-Volkmar Findeisen hat zugehört