Leben. Alles koscher?
Seit gut 10 Jahren betreibt Uwe D. mit seinem Bruder und seiner Mutter in Chemnitz das Schalom, eines der grössten jüdischen Restaurants in Deutschland. Neben den üblichen Herausforderungen einer koscheren Küche hat Uwe D. mit einem besonderen Problem zu kämpfen: dem alltäglichen Antisemitismus. Er erhielt in den vergangenen Jahren 1400 Drohanrufe, 30 Mal wurden die Aussenlampen seines Lokals beschädigt und ein Schweinekopf mit Davidstern lag vor der Tür. Öffentlichkeit und Politik reagieren auf die antisemitischen Vorfälle mit Solidaritätsbekundungen, aber auch mit Desinteresse und Ignoranz
