«La petite chambre» gewinnt Schweizer Filmpreise

(medientipp) «La petite chambre» von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond wurde am 12. März zum besten Schweizer Film gekürt. Die beiden Regisseurinnen gewannen in den Kategorien bester Spielfilm und bestes Drehbuch.

«La petite chambre» wurde bereits am Filmfestival in Locarno vom Publikum gefeiert und hat an den Kinokassen in der Romandie einen Rekordstart hingelegt. In der Deutschschweiz startet der Film am 24. März. Das Drama erzählt von Edmond, einem alten herzkranken Mann, der sich weigert seine Unabhängigkeit aufzugeben und ins Altersheim zu ziehen. Zunächst lehnt er jede Hilfe der jungen Hauspflegerin Rose ab, doch sie bietet ihm die Stirn. Sie kann Edmond nachfühlen, wie es ist, wenn das Herz rebelliert, ist sie doch selbst vom Schicksal gezeichnet.

Ebenfalls an einen Westschweizer ging der Preis für den besten Dokumentarfilm, den Jean-Stéphane Bron gewann. In «Cleveland Versus Wall Street» rollt er einen fiktiven Prozess gegen die Banken der Wall Street auf, die mit  riskanten Hypothekardarlehen die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise gestürzt haben. Für eine Überraschung sorgte die Vergabe des Quartz für den besten Hauptdarsteller. Scherwin Amini erhielt den Preis für seine Darstellung eines krebskranken Jugendlichen in «Stationspiraten». Als beste Darstellerin wurde Isabelle Caillat in «All That Remains» ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie beste Nebenrolle ging an Carla Juri für ihre Rolle im Film «180°».

http://www.schweizerfilmpreis.ch

 


 

«La petite chambre»im Kino (offizieller Start: 24. März)
«Stationspiraten»
«Cleveland Versus Wall Street»

«Box Office extra» zur Verleihung des Schweizer Filmpreis Quartz 2011