La bonne conduite
Am Freitag, 25. Mai wird um 9.00 Uhr im Schulfernsehen auf SF2 der Dokumentarfilm „La bonne conduite“ (CH 1999) gezeigt. Zusammengefasst geht es um fünf – teilsweise komische, teilweise tragische – Begegnungen im Fahrschulauto. Menschen unterschiedlicher Herkunft treffen hier zusammen.
Eine Frau, die wiederholt durch die Prüfung fällt, hat dank ihrem buddhistischen Fahrlehrer endlich die nötige innere Harmonie gefunden, um entspannt zu fahren. Ein afghanischer Flüchtling vertraut seiner Lehrerin seine Probleme und Sorgen an. Ein waadtländischer Fahrlehrer erzählt seinem indischen Schüler, der allerdings einen Schweizer Pass hat, rassistische Sprüche. Eine portugiesische Mutter nimmt beim selben Lehrer Fahrstunden wie ihr Sohn, der kürzlich verstorben ist. Und ein marokkanischer Fahrlehrer beneidet seinen brasilianischen Schüler, der im selben Fussballteam viel mehr Tore schiesst als er.
Der Dokumentarfilm spiegelt eine multikulturelle Schweiz, stellt auf unterhaltsame Weise die Frage nach der Identität und regt zum Nachdenken über Vorurteile und Klischees an. Themen wie Kommunikation, Toleranz, Identität, Rassismus und Multi-kulturalität sind einige der vielen Anknüpfungspunkte zu Diskussionen über den Um-gang und die Begegnung mit Fremden.
Die Fachstelle „Filme für eine Welt“ bietet eine Arbeitshilfe mit didaktischen Anregungen, Literaturtipps und Adressen an: http://www.filmeeinewelt.ch
