Kuba: Heisser Flirt mit dem Kapitalismus
Kuba und der Kapitalismus stehen seit knapp 60 Jahren miteinander auf Kriegsfuss. Doch seit der frühere US-Präsident Obama einige Sanktionen gegen Kuba aufgehoben hat, herrscht Tauwetter. Noch gilt die staatlich verordnete Planwirtschaft Raúl Castros. Doch der Sozialismus auf der Zuckerrohrinsel bröckelt. So dürfen Kubaner neuerdings Wohneigentum erwerben und private Firmen gründen. Ausserdem hat die Lockerung der Beziehungen zu den USA eine gewaltige Zunahme an Touristen nach sich gezogen, und ausländischen Firmen wird es erlaubt, sich an grösseren Projekten, etwa im Bereich der Hotellerie, zu beteiligen. Trotzdem hat der Staat noch fast überall die Finger im Spiel und kassiert kräftig mit
