kreuz und quer. Hitlers Kinder

Hermann Göring, Rudolf Höss, Heinrich Himmler und Amon Göth – ihre Namen stehen für die grauenhaften Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Nachkommen der Täter tragen schwer an ihrer Herkunft. «Wie viel Mörder steckt in mir?», fragen sie sich. Katrin Himmler, Grossnichte des «Reichsführers-SS», ist mit einem Israeli verheiratet und setzt auf die bewusste Konfrontation, um die Scham zu überwinden. Rainer Höss, Enkel des Kommandanten, reist sogar nach Auschwitz, um mit Nachkommen jüdischer Opfer zusammenzutreffen. Wie ist es für diese Männer und Frauen, die mit einer Hinterlassenschaft bestraft wurden, die sie dauerhaft mit einem der grössten Verbrechen der Geschichte verbindet? Wie ist es für sie, mit einem Namen aufgewachsen zu sein, mit denen man sofort Bilder von Mord und Völkermord assoziiert?