kreuz und quer. Glauben, Leben, Sterben. Menschen im Dreissigjährigen Krieg (2/2)
Vor genau 400 Jahren begann der Dreissigjährige Krieg (1618–1648) und damit der letzte grosse Religionskrieg in Europa. Vordergründig kämpften Katholiken gegen Protestanten – dahinter verbarg sich ein komplexes Drama um Macht, Gebiete und Interessen, in das der ganze Kontinent verwickelt war. Der Dreissigjährige Krieg zeigt als schreckliches Beispiel die Instrumentalisierung der Politik für die Religion – und die Vermengung von religiösen Zielen mit politischen Interessen. Der Film zeigt auch, was Religionen für eine friedliche Koexistenz lernen können. Das Dokudrama rückt auch in seinem zweiten Teil Menschen in den Fokus, deren Schicksale aus Tagebüchern und anderen Quellen für den Film penibel rekonstruiert und in Spielszenen zum Leben erweckt wurden: Sie haben den Dreissigjährigen Krieg durchlebt, durchlitten, geführt und finanziert – vom Bankier bis zum Söldner
