Kontext. Genfer Vorstoss: Papiere für Sans Papiers?

Der Kanton Genf fordert als erster Kanton vom Bundesrat, dass rund 5´000 Sans Papiers eine reguläre Aufenthaltsbewilligung erteilt wird. Unter den Asylsuchenden würden vor allem Frauen begünstigt, die seit Jahren schwarz als Putzfrauen oder Mädchen für alles zu Tiefstlöhnen in Privathaushalten arbeiten. Die Forderung kommt in einem Moment, in dem die Zahl der Asylzahlen den tiefsten Stand seit 1987 erreicht hat. Was ist von einer solchen Amnestie zu halten? Würde sie andere Kantone unter Zugzwang setzen? Was würde ein solcher Entscheid für die Schweizerische Asylpolitik bedeuten?