Kontext. Die Neuvermessung des Bösen

Bei Schwerverbrechern scheinen gewisse Hirnareale ganz anders zu ticken als bei nicht Straffälligen. Kann man also «böse» Menschen an ihrem Gehirn erkennen? Ja, hätte der Neurowissenschaftler James Fallon aus den USA noch bis vor Kurzem gesagt. Doch dann macht er eine unheimliche Entdeckung, die ihn völlig aus der Bahn wirft: Er selber hat ein solches «Verbrecher-Gehirn», ohne je straffällig geworden zu sein. Sitzt das Böse also doch nicht im Gehirn?