Kontext. Der Journalismus am Ende – oder doch nicht?

Klassische Medien bauen ab, rationalisieren, sparen – während andere aufrüsten: die sozialen Medien, die Presseabteilungen von Regierungen und Unternehmen. Wo bleibt da der Journalismus? Kostendruck, Stellenabbau, die Rede von Fake News, von Lügenpresse, und ein weit verbreitetes Misstrauen – den freien Medien ging es auch schon besser. Der Tages-Anzeiger rationalisiert, die Zeitschrift l’Hebdo ist verschwunden, Christoph Blocher steigt zu einer neuen Macht im Gratisblätterwald auf. Und immer mehr Menschen orientieren sich an den sozialen Medien. Sind die klassischen Medien also am Ende, und auch der Journalismus? Darüber diskutieren Christoph Kellers Gäste angeregt