Kontext-Debatte. Vorgeburtliche Erbguttests – Fluch oder Segen?
Seit Anfang dieser Woche ist in der Schweiz ein neuer Test zugelassen, der im Blut einer schwangeren Frau mit hoher Treffsicherheit und ohne Risiken eine Trisomie 21 – das Down Syndrom – beim ungeborenen Kind nachweisen kann. Kritiker befürchten mehr Abtreibungen. Der Test dürfte nur der Vorbote sein von weiteren Tests, die im Erbgut des Embryos nach künftigen Behinderungen fahnden. Gefordert wird jetzt eine gesellschaftliche Debatte über die Zulässigkeit solcher Tests. Doch worin kann eine solche münden, ausser in Verboten? Es debattieren der Gynäkologe Daniel Surbek und die Medizinethikerin Tanja Krones
