Konfuzius

Vor 2’500 Jahren wurde ein Mann geboren, dessen Ideen das Leben von Milliarden Menschen prägten – und das Denken einer ganzen Nation. Seine Heimat war China. Sein Name war Kong-tse. Der Westen kennt ihn als Konfuzius. In einer Epoche voller Gewalt und Krieg entwarf Konfuzius eine politische und sittliche Lehre, die Harmonie in das Chaos seiner Zeit bringen sollte. Der Philosoph starb 479 vor Christus, wurde aber erst Jahrhunderte später zu der historischen Figur, die er heute ist. Seine Lehren spiegeln ihre unruhige Entstehungszeit wider und drehen sich um menschliche Grundwerte: Familie, Freundschaft, Bildung, Staatsführung und das schwierige Gleichgewicht zwischen egoistischem Verlangen und sozialer Verantwortung. Aber wer war der Gelehrte? Was ist sein Erbe? Und inwieweit ist sein Gedankengut noch heute aktuell?