Kirchliche Mediendienste führen neue Marken, neue Publikationen und ein Multimedia-Zentrum ein
Der Katholische Mediendienst und die Reformierten Medien sind die Kommunikationsunternehmen oder Medienfachstellen der beiden grossen Kirchen in der Deutschschweiz. Sie arbeiten seit Jahrzehnten zusammen. Damit die Kirchen in der bewegten Medienwelt präsent bleiben, führen sie eine Reihe von Neuerungen ein. Die grösste davon ist der Aufbau des ökumenischen Medienladens in Zürich.
Am 28. August haben der Katholische Mediendienst und die Reformierten Medien in Zürich gleich mehrere Neuentwicklungen vorgestellt. Die beiden deutschschweizerischen kirchlichen Kommunikationsunternehmen betreten Neuland mit dem Aufbau ihres gemeinsamen Medienladens (http://www.medienladen.ch). Dieser dient Unterrichtenden, die in Kirchen und Schulen Religion und Lebenskunde erteilen. Mit seinem breiten Angebot an multimedialen Bildungsmaterialien und mit der pädagogisch-didaktischen Beratung ist er auch zahlreichen anderen Kunden von Nutzen: sei es für persönlichkeitsfördernde oder berufsorientierte Erwachsenenbildung, für Jugendarbeit, kirchliche Anlässe, Andachten und Meditationen. Der Medienladen fasst Angebote der katholischen AV-Medienstelle Zürich, der evangelischen Medienstelle Verleih BILD + TON sowie von Teile des ökumenischen Verleihs ZOOM zusammen.
Gemeinsam haben der Katholische Mediendienst und die Reformierten Medien seit längerem die ZOOM-Publikationen herausgegeben, nämlich den „ZOOM tip“ als Medien-Pressedienst und das Halbjahresheft „ZOOM Kommunikation und Medien“ als Medien-Fachpublikation. An deren Stelle erscheinen neu der „Medientipp“ (https://www.medientipp.ch) und das „Medienheft“ (http://www.medienheft.ch). Mit dem Relaunch ändern nicht nur die Titel, sondern auch die Erscheinungsweisen. Beide Publikationen wechseln ins Internet, sind aber auch weiterhin in Printform zu haben.
Die zahlreichen Neuerungen werden unterstützt von neuen Erscheinungsbildern. Der Katholische Mediendienst, die Reformierten Medien und die ökumenische Gruppe mit Medienladen, Medientipp und Medienheft präsentieren sich in einheitlichem Design, das einerseits die Verwandtschaft hervorhebt und andererseits mit unterschiedlichen Hausfarben die einzelnen Marken klar den jeweiligen „Familien“ zuordnet.
Das neue Corporate Design bringt für die Reformierten Medien einen Namenswechsel mit sich. Das Kommunikationsunternehmen der reformierten Landeskirchen hiess bisher „Evangelischer Mediendienst“. Der neue Name macht nicht nur die kirchliche Zuordnung klarer. Er vereinheitlicht auch die bisher verschiedenen Bezeichnungen innerhalb des Hauses, hiess doch die von den Reformierten Medien herausgegebene Wochenzeitung bisher schon „Reformierte Presse“. Letztere bereichert die Palette der Veränderungen mit einem modernisierten Layout und einem ans neue Design angepassten Zeitungskopf.
Für die Reformierten Medien ist ferner die Nachbarschaft mit dem Theologischen Verlag Zürich TVZ neu. Der TVZ ist ins Haus an der Badenerstrasse in Zürich umgezogen und wird in mehreren Bereichen mit den Reformierten Medien zusammenarbeiten.
Matthias Loretan, Geschäftsführer Katholischer Mediendienst
Urs Meier, Geschäftsführer Reformierte Medien
Weiterführende Texte finden Sie unter http://www.kath.ch/mediendienst
