Kikujiros Sommer (Kikujiro no natsu)
Der achtjährige Masao (Yusuke Sekiguchi) muss in den Sommerferien in Tokio bleiben, weil seine Grossmutter (Kazuko Yoshiyuki) nicht mit ihm wegfahren kann. Als er ein Fotoalbum seiner Familie findet und darin ein Bild seiner unbekannten Mutter entdeckt, beschliesst er kurzerhand, sie zu besuchen. Lebenskünstler und Egozentriker Kikujiro (Takeshi Kitano) wird von seiner Frau (Kayoko Kishimoto) veranlasst, den Jungen zu begleiten. Ein ungewöhnliches Abenteuer durch die japanische Provinz nimmt seinen Lauf. Am Ziel angelangt, machen sie eine enttäuschende Entdeckung: Masaos Mutter (Yuko Daike) ist mittlerweile wieder verheiratet und lebt einen scheinbar sorglosen Alltag mit ihrer neuen Familie. Doch Kikujiro, der den Jungen langsam liebgewinnt, gibt die Reise nicht auf und sorgt dafür, dass Masao eine unvergessliche Zeit hat. Kitanos «Kikujiros Sommer» (JP 1999) erzählt in einer Mischung aus verhaltener Melancholie, poetischer Leichtigkeit und manchmal derber Komik die anrührende Geschichte einer aufkeimenden Freundschaft zwischen zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können
