Katholischer Gottesdienst. Konrad – gelebte Kreuzesnachfolge
Was kann der heilige Bruder Konrad den Menschen heute sagen? Er lebte im 19. Jahrhundert im nahen Altötting als einfacher Mönch und half Tausenden, die an der Klosterpforte um Hilfe baten. Die barocke Pfarr- und Wallfahrtskirche in Feichten beherbergt neben einem Gnadenbild der Gottesmutter einen marianischen Bilderzyklus, der in die Feier der Liturgie mit eingebunden wird. Der Gottesdienst ist ein typisch bayerischer mit Chorgesang und Blasmusik. Bruder Konrad (1818 bis 1894) gilt als einfacher Mönch aus dem Altöttinger Land, der 41 Jahre lang an der Klosterpforte Dienst tat. Viele Wallfahrer kamen zu ihm mit ihren Anliegen und Bitten. Bruder Konrad hatte aber auch ein Herz für Handwerksburschen und Kinder aus armen Altöttinger Familien, die bettelnd an die Pforte kamen. Das war für ihn gelebte Nachfolge. Sein Name und Ruf drangen weit über die Grenzen Bayerns hinaus
