Katholische Welt. Zum 25. Todestag von Bede Griffith

Prior Bede Griffith leitet in England ein Benediktiner-Kloster, als sich ihm 1955 die Gelegenheit zu einer Reise nach Indien bietet. Dort begegnet der englische Mönch erstmals der tiefen Spiritualität des Hinduismus. Sie gibt seinem Leben eine neue Dimension. Noch bevor sich die Katholische Kirche im Zweiten Vatikanischen Konzil für den Dialog öffnet, erkennt Bede Griffith die Bedeutung mystischer Erfahrungen für das interreligiöse Gespräch. Er sucht nach Brücken zwischen den Kulturen und wird dabei selbst zur Brücke zwischen dem Hinduismus und dem Christentum. Aufgrund seines überzeugenden Lebensstils und seiner tiefen Religiosität verehren seine Schüler Father Bede schon bald als geistigen Lehrer, als Guru. In Südindien leitet er 25 Jahre lang den christlichen Ashram von Shantivanam und macht ihn zu einem internationalen Begegnungszentrum