Katholische Welt. Romano Guardini

«Gott verlangt nicht, dass wir nie schwach werden, sondern dass wir mit gutem Willen stets wieder neu anfangen.» Dieses Zitat stammt von Romano Guardini (1885–1968), einem der einflussreichsten katholischen Denker des 20. Jahrhunderts. Es war eine Stärke des Religionsphilosophen, den Menschen mit ihren Nöten und inneren Zerrissenheiten zu zeigen, welch ein Geschenk es ist, zu glauben. Durch seinen Einsatz für eine Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils aber auch mit einer Vielzahl von Büchern klingt Guardinis Wirken bis in die heutige Zeit nach. Vor über 50 Jahren füllte er als Professor für Religionsphilosophie und katholische Theologie ganze Lehrsäle, zunächst in Mainz, Berlin und Tübingen und von 1948 bis 1962 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Hier begeistern sich noch heute viele junge Leute für den katholischen Theologen und Religionsphilosophen