Katholische Welt. Kirchliche Verbrechen an unehelichen Kindern
Im strikt katholischen Irland jener Zeit wurden ledige Mütter zwangsweise in kirchlichen Heimen entbunden und von ihren Babys getrennt. Hübsche Kinder verhökerten die Nonnen zur Adoption nach Amerika; auf die übriggebliebenen wartete ein Horror-Dasein. Im März 2017 bestätigte Irlands Regierung: Katholische Nonnen hatten zwischen 1925 und 1961 bis zu 800 Kleinkinder in Klärgruben ihres Mutter-Kind-Heims im Städtchen Tuam «entsorgt». Fast alle Kinder waren an Unterernährung und heilbaren Krankheiten gestorben. Die Kirche schweigt zu den Geschehnissen. Betroffene und Menschenrechtler kritisieren die vorherrschende Kultur des Vergessens und Verdrängens im Umgang mit Verbrechen der katholischen Kirche
