Katholische Welt. Julius Echter von Mespelbrunn
Er war ein knallharter Verfolger von Andersgläubigen, liess etwa Juden und Protestantinnen aus seinem Herrschaftsbereich vertreiben. Gleichzeitig war er aber auch grosser Gönner und Wohltäter. Am Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn scheiden sich bis heute die Geister. 2017 jährt sich der Todestag Echters zum 400. Mal. Kein Wunder, dass in vielen Veranstaltungen an ihn erinnert wird, in Vorträgen und Lesungen, mit Konzerten und einem Wandeltheater. Achim Winkelmann stellt den grossen Kirchenmann vor und zeigt dabei auch, dass einige (Vor-)Urteile wie das des «Hexenbrenners» überholt sind.
