Katholische Welt. Die Mandäer – die vergessene Täufergemeinde
Seit 2000 Jahren sind die Mandäer auf der Flucht. Ursprünglich waren sie eine von mehreren Täufergemeinden am Jordan. Sie verehren Johannes den Täufer als wichtigsten Botschafter Gottes, Jesus spielt dagegen keine Rolle für sie. Sowohl Juden als auch Christen und später Muslime schikanierten und attackierten die Mandäer. So mussten sie über die Jahrhunderte immer wieder fliehen und neue Siedlungsgebiete suchen. Von Palästina aus ins Zweistromland, später in den Iran und den Irak. Zuletzt wurden sie auch dort von militanten Islamisten vertrieben
