Katholische Welt. Der Armut verpflichtet 800 Jahre Franziskaner in Deutschland

Er ist einer der bekanntesten Heiligen: der heilige Franz von Assisi. Vor mehr als 800 Jahren irritierte er den höheren Klerus mit einem Leben in Armut und Demut. Doch die Menschen waren fasziniert von diesem Sohn eines reichen Kaufmanns. Franz gründete einen Orden, seine Brüder machten sich in Europa auf, neue Klöster zu gründen – so auch in Würzburg, vor genau 800 Jahren, noch zu Lebzeiten des Heiligen. Es war der Beginn einer wechselvollen Geschichte in Deutschland. Das Vorbild des heiligen Franz verpflichtet die Angehörigen von Franziskanern, Minoriten und Kapuzinern nach wie vor. In der Gegenwart ist ihre Arbeit vor allem geprägt vom Einsatz für arme und obdachlose Männer und Frauen, von Seelsorge – und auch das Thema Bierbrauen spielt eine Rolle. Doch auch sie plagen Nachwuchssorgen: Wie klappt also das Leben in der Nachfolge des Heiligen in einer immer säkulareren Welt?