Katholische Welt. Auf den Spuren des Heiligen Silvester
«Silvester», der letzte Tag des Jahres, ist im Bewusstsein vieler Römer mit drei grossen Gestalten verbunden: Allen voran steht Papst Silvester I., der am 31. Dezember 335 starb und der unter Kaiser Konstantin des Grossen amtete. Auch das Grab des mittelalterlichen Papstes Silvester II. befindet sich in Rom in der Lateran-Basilika. Der gelehrte Franzose stand ab 999 an der Spitze der katholischen Kirche und versuchte, der apokalyptischen Stimmung zur Jahrtausend-Wende Paroli zu bieten. Rund 200 Jahre später erregte nordöstlich von Rom San Silvestro Abbate Aufsehen. Der Heilige lebte als Eremit in einer Berg-Höhle und gründete den Orden der Silvestriner Patres. Das Generalat der Gemeinschaft, die inzwischen bis Indien verbreitet ist, liegt heute in Rom. «Katholische Welt» begibt sich in der ewigen Stadt auf Spurensuche nach den «drei Silvester» und macht überraschende Entdeckungen
