Katholische Welt. Zum Weltmissionstag

«Sieben Schwestern» werden die Bundesstaaten im Nord-Osten Indiens genannt, die mit dem Rest der Republik nur über eine schmale Grenze zwischen Westbengalen und Assam verbunden sind. Dort verbreitete sich der Katholizismus im 19. Jahrhundert, die katholische Kirche hat sich inzwischen aber zu einer zwar kleinen, doch wichtigen Religionsgemeinschaft etabliert. Heute kommt sogar der Priesternachwuchs aus den Reihen der ursprünglichen Stammesbevölkerung. Für die Kirche in Deutschland ist das nicht unwichtig, setzt sie doch seit langem auf indische Priester, um den hiesigen Priestermangel auszugleichen. Davon profitieren Indiens Bischöfe finanziell, was ihnen angesichts der Geldsorgen der indischen Kirche gelegen kommt. Aber auch Umweltprobleme und Politik, zumal vor den Wahlen im April, stellen die Kirche vor Herausforderungen. Die heutige Sendung stellt die Kirche im Nord-Osten Indiens vor, die im Oktober im Mittelpunkt des Weltmissionstages stehen wird