Katholische Welt. 50 Jahre ifp

Die Idee zur Einrichtung eines katholischen Instituts zur Journalistenausbildung hatte der Jesuitenpater Pater Wolfgang Seibel, der als Berichterstatter für die katholische Nachrichtenagentur bei den Sitzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils in Rom dabei war. Am 11. Oktober 1968 kam es in Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils, das auch eine offenere Einstellung der Kirche zu den Medien proklamierte, zur Gründung des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. in München. Pater Seibel wurde sein erster Leiter. In den letzten 50 Jahren hat das ifp, das von der deutschen Bischofskonferenz finanziert wird, unzählige deutsche Journalisten ausgebildet wie zum Beispiel den Entertainer Thomas Gottschalk oder Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung. Warum engagiert sich die katholische Kirche in der Journalistenausbildung? Was sind die Herausforderungen für kirchlich geprägte Journalisten im 21. Jahrhundert?