Jüdischer Humor im KirchenKino
(medientipp) Das Kirchenkino am 28. Oktober steht unter dem Motto: «Lachen befreit – Jüdischer Humor im Film». Die eintägige Weiterbildung richtet sich an kirchliche Mitarbeitende in Religionsunterricht und Erwachsenenbildung.
Was macht die Komik in den Werken von jüdischen Filmemachern wie Woody Allen oder den Coen Brothers aus? Was haben Komödien mit der Shoa zu tun? Die ganztägige Weiterbildung nähert sich dem jüdischen Humor im Kino an. Dabei stehen zwei Filme im Zentrum. In Daniel Levys Komödie «Alles auf Zucker!» (D 2004) muss Jaeckie Zucker, ein säkularer Jude, den letzten Willen seiner verstorbenen Mutter ehren und sich eine Woche lang an die strengen Regeln der jüdischen Totentrauer halten. In Radu Mihaileanus Tragikomödie «Train de Vie» (FR, BE, RU 1998) inszenieren die Einwohner eines osteuropäischen Schtetls ihre Deportation, um dem Konzentrationslager zu entgehen. Neben der Sichtung und Besprechung der beiden Filme steht die Vermittlung von methodischem Knowhow im Mittelpunkt.
Datum: Montag, 28. Oktober, 8.45 bis 17.00 Uhr
Ort: Christkatholische Kirchgemeinde, Kirchgasse 15, 4600 Olten
Kosten: 60 Franken
Informationen und Anmeldung: http://www.kirchenkino.ch, info@kirchenkino.ch
bpb-Filmheft zu «Alles auf Zucker!».
