„jetzt: max frisch“: Andorra
Aufführung aus dem Schauspielhaus Zürich, 1964. In zwölf Bildern wird die Geschichte des jungen Andri erzählt – dem angeblich jüdischen Waisenkind, das vom Lehrer Can grossgezogen wurde. Die Einwohner des Kleinstaates Andorra begegnen dem Jungen mit Erniedrigung und Benachteiligung, weil er „anders“ ist. Sie unterstellen ihm, er sei geldgierig und feige, stempeln ihn zur Inkarnation des Schlechten. Andri soll sein „Anderssein“ annehmen und sich so verhalten, wie die Andorraner sich einen Juden vorstellen
