Janosch – Komm, wir finden einen Schatz

Beim Angeln finden Tiger und Bär eines Tages eine Truhe, in der eine Schatzkarte liegt. Voller Vorfreude wollen sie aufbrechen, doch der neugierige Hund Kurt kann seine Pfoten nicht von der Karte lassen. Sie zerreisst in zwei Stücke und wird weggeweht, Bär und Tiger bleibt vorerst nur eine Hälfte. Die andere gelangt in die Hände des kleinen, einsamen Hasen Jochen Gummibär, der unbedingt Freunde finden will. Bär und Tiger nehmen den übermütigen Hoppelhasen auf und machen sich mit ihm auf die Suche. Verfolgt werden sie vom listigen Meisterdetektiv Gokatz und dem Hund Kurt, die Wind vom vermeintlichen Schatz bekommen haben und diesen ebenfalls gerne besitzen würden.

Mit «Komm, wir finden einen Schatz» ist eine weitere Verfilmung der bekannten Janosch-Kinderbücher in den Kinos zu sehen; langsam erzählt, dafür mit umso kraftvolleren und farbenfroheren Bildern. Die Figuren wurden liebevoll ausgearbeitet, besonders schön gestaltet sind auch die Szenerien, wie die Eiswüste und der Tintensumpf. In ihrer Machart knüpfen sie an die Aquarelltönen der Bücher an.

Auf der spannenden Reise der Abenteurer wird je länger je mehr klar, dass der eigentliche Schatz nicht aus Goldmünzen besteht, sondern das gegenseitige Vertrauen darstellt, das sie auf dem Weg zueinander gewinnen. Diese Ode an die Freundschaft ist ein Film für die Kleinsten, an dem sich auch ältere Janosch-Fans erfreuen können.

Cora Alder, Praktikantin Medientipp
cora.alder@uzh.ch

«Janosch – Komm, wir finden einen Schatz», Deutschland 2012, Regie: Irina Probost, Animationsfilm mit den Stimmen von Michael Schanze, Malte Arkona und Tobias Diakow; Verleih: Cineworx, http://www.cineworx.ch

Kinostart: 4. Oktober 2012


Vision Kino empfiehlt den Film für den Schulunterricht ab der 1. Klasse in den Fächern Deutsch, Religion und Ethik und bietet einen Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit.