Irgendwann ist auch mal gut

Karsten (Fabian Hinrichs) will weder seinen an Parkinson erkrankten Vater Theodor (Michael Wittenborn), einen Instrumentenbauer, noch seine völlig gesunde Mutter Marion (Franziska Walser), eine ehemalige Apothekerin, verlieren. Also unternimmt er alles in seiner Macht Stehende, um die beiden an ihren Plänen – ein gemeinsamer Suizid – zu hindern. Gleichzeitig brechen eine ganze Reihe anderer kleiner und grösserer Unglücke über ihn herein: Sein Wellensittich stirbt, sein Auto fällt auseinander, seine entfremdete Frau will endlich die Scheidung abschliessen, seine übermässig gut gelaunte Mitarbeiterin Ellie (Maresi Riegner) möchte sein Beerdigungsinstitut fröhlicher machen. Trotz dieses Chaos rekrutiert Karsten Freunde, Familie, die Polizei, einen argentinischen Bandoneon-Spieler und sogar die Anwältin seiner Ex-Frau, um die Eltern von ihrem Entschluss abzubringen. Karstens eigene Gesundheit verschlechtert sich rapide und bald ist nicht mehr klar, wer hier am dringendsten gerettet werden muss.