Involuntary (De ofrivilliga)
Der schwedische Sommer steht vor der Tür, und er ist reich an kleinem und grossem Fehlverhalten. Auf einer Geburtstagsfeier wird ein Mann von einer Rakete am Auge verletzt, als er die Zündung eines Feuerwerks kontrollieren will. Doch er weigert sich, ins Krankenhaus zu fahren. Zwei minderjährige Mädchen üben sich mit Alkohol und aufreizenden Posen im Überschreiten von Grenzen. Nachdem sie etwas in einem Reisebus beschädigt hat und der Fahrer den Schuldigen sucht, gerät eine berühmte Schauspielerin in einen unangenehmen Konflikt. Eine junge Lehrerin konfrontiert ihre Kollegen mit deren Fehlverhalten und muss mit den Konsequenzen leben. In einer feuchtfröhlichen Gruppe verheirateter Männer entladen sich unterdrückte homoerotische Gefühle… Die besondere Qualität von «Involuntary» (SE 2008) liegt in dem authentischen Spiel der Laiendarsteller, denen es gelingt, beklemmende und unangenehme Situationen zu schaffen. Ruben Östlunds zweiter Spielfilm ist eine soziologische Studie, die auf Beobachtungen und Erfahrungen des Regisseurs des Produzenten Erik Hemmendorff basiert
