Hugo Koblet – Pédaleur de Charme
1950 gewinnt der Schweizer Radrennfahrer Hugo Koblet (1925 bis 1964) völlig unerwartet als erster Nicht-Italiener den Giro d’Italia. Der Bäckersohn aus dem Zürcher Kreis «Cheib» wird schlagartig weltberühmt. Die Frauen liegen ihm zu Füssen, die Radsportwelt bewundert ihn und die Presse reibt sich ob seiner zahlreichen Eskapaden die Hände. Nach dem Sieg an der Tour de France ein Jahr später nimmt sein Höhenflug ein abruptes Ende – Dopingmissbrauch beendet seinen Aufstieg. Der notorische Frauenheld steht bald darauf vor dem Ruin und findet bei einem bis heute ungeklärten Autounfall den frühen Tod. Daniel Aarburg erzählt die dramatische Lebensgeschichte Koblets (CH 2008) mit Originalaufnahmen, nachgestellten Schlüsselszenen und Interviews mit Zeitzeugen
