Hörspiel. 50 Jahre «Totemügerli» – Eine vielstimme Hommage an Franz Hohler
Es stammt aus Franz Hohlers zweitem Soloprogramm «Die Sparharfe» und hat eine einmalige Karriere gemacht: «Es bärndütsches Gschichtli» ist zu einem Stück Volkskultur geworden. «Totemügerli» sind Geister und leben ewig. Aber die Erzählungen über sie wandeln sich mit der Zeit und von Ort zu Ort. Darum hat Franz Hohler auch eine französische und eine rätoromanische Variante des «Bärndütsche Gschichtli» verfasst. Aber nicht nur erzählerisch, auch sprachlich hat diese in erfundenem Berndeutsch geschriebene Geschichte Wurzeln geschlagen: Wörter wie «aaschnäggele» oder «ugantelig» sind aus dem «Bärndütsche Gschichtli» ausgebrochen und in den Alltagswortschatz eingegangen. Der Jubiläumsanlass zum 50. Geburtstag des Textes bringt Künstlerinnen und Künstler auf die Bühne des Kleintheaters Luzern, die eigene «Totemügerli»-Geschichten verfasst haben, Experten, die das Wesen und Wirken dieser Geschichte sprachlich und literarisch einordnen
