Herbert Marcuse

Der Film von Hannes-Christoph Koch (D 1994) dokumentiert, wie das Buch „Der eindimensionale Mensch“ von Herbert Marcuse, das 1964 in englischer und deutscher Sprache erschien, die Studenten in den USA und in Europa in seinen Bann schlug. Der Philosoph analysierte darin die moderne Industriegesellschaft und behauptete, der Kapitalismus sei viel anpassungsfähiger, als es die Marxisten wahrhaben wollten. Marcuse lieferte damit eine der theoretischen Grundlagen für die Revolte der Studenten in den Jahren 1967 und 1968