Helmut Newton. The Bad and the Beautiful
Er war ein Grossmeister der Fotografie: Helmut Newton. Anlässlich seines 100. Geburtstages am 31. Oktober erzählen diejenigen seine Lebensgeschichte, die sein Lebensinhalt waren: die Frauen. Der Film reist mit seinen Protagonisten auf den Spuren von Newtons aussergewöhnlichem, manchmal dramatischem Leben und seiner Arbeit: seine Kindheit, die Flucht aus Berlin, privates Glück, berufliche Anfänge und Erfolge. Sein Werk war die Inszenierung weiblicher Körper – seine Haltung dazu nicht unumstritten. Sich selbst bezeichnete er durchaus als Feministen. Er fand nicht, dass er sie als Objekte darstelle. In den 1970ern war es Newton, der als Avantgardist eine Zeitenwende anstiess. Noch nie hatte man in Glamour-Magazinen und Mode-Werbung Frauen in derart provozierenden Posen gesehen. Wie hat Newton den Blick auf den weiblichen Körper beeinflusst? Welche Sichtweisen und Lüste hat er durch die Macht seiner Bilder befördert? Waren die starken Frauen, die er zeigte, Sex-Objekte oder Sex-Subjekte? Und was für eine Rolle spielt die Ästhetik dabei?
