Harry Dean Stanton (Harry Dean Stanton: Partly Fiction)

Sein Gesicht spricht Bände, und es machte ihn zur Legende unter den Nebendarstellern. Doch wenige kennen seinen Namen: Harry Dean Stanton. In über 250 Filmen stand Stanton vor der Kamera. Regiestars wie Ridley Scott, Wim Wenders und David Lynch stützten sich auf den grossen Mimen. Stantons Figuren sind oft Eigenbrötler, geheimnisvoll und schweigsam. 1984 prägte er mit seiner ersten Hauptrolle Wim Wenders‘ Kultfilm «Paris, Texas». Es sollte eine von wenigen Hauptrollen Stantons bleiben. Eine zentrale Rolle in dem Künstlerporträt «Harry Dean Stanton» spielt die Musik. Mit eindringlich gesungenen Songs aus dem amerikanischen «Heartland» beweist der Schauspieler, dass an ihm ein Country-Star verloren gegangen ist. Und der grosse Schweiger gibt hinreissend lakonische Antworten auf delikate Fragen, die ihm kein Geringerer stellt als David Lynch