Glauben. Wie Migranten das Gemeindeleben verändert haben Jüdisches Leben in Schwerin
In Schwerin leben seit rund 450 Jahren Juden. Seit 250 Jahren steht mitten in der Stadt eine Synagoge. Doch erst mit dem Zuzug jüdischer Emigranten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wuchs die Jüdische Gemeinde so stark wie noch nie in der Geschichte Schwerins. 1994 neu gegründet, konnte die Gemeinde einen Friedhof errichten, eine neue Synagoge bauen und das Gemeindezentrum erweitern. Ohne die jüdischen Emigranten gäbe es heute kein Judentum in Schwerin. Die Geschichte einer neuen Gemeinde ist allerdings mit dem Erbe zweier Diktaturen konfrontiert
