Glauben. Widerstand mit weissem Kopftuch – Die Mütter der Plaza de Mayo

Auf der Plaza de Mayo vor dem Regierungspalast in Buenos Aires ist ein kreideweisser Kreis aufgemalt. Am 30. April 1977 hatten sich dort erstmals 14 Frauen versammelt – mit weissen Kopftüchern und Fotos von ihren verschwundenen Kindern. Seitdem marschierten sie jeden Donnerstag im Kreis, weil Kundgebungen im Stehen verboten waren. Die «Madres de Plaza de Mayo» wurden zum Symbol für Zivilcourage gegen die Militärjunta in Argentinien. Heute betreiben sie eine eigene Zeitung, eine Buchhandlung, einen Radiosender und eine Universität. Wie haben 40 Jahre Kampf um Gerechtigkeit die Frauen verändert?