Glauben. Von Göttinnen, Ängsten und Sehnsüchten – über den Mond
Uralt ist die Faszination des Mondes. Er ist ständiger Begleiter der Menschen und Gegenspieler der Sonne. Er gilt als unendlich wandelbares Symbol für nächtliche Ängste, spendet aber auch Trost in Krankheit und Einsamkeit. Etwas Magisches und Geheimnisvolles geht von ihm aus, weil sein Werden und Vergehen am nächtlichen Himmel auch Geburt und Erneuerung symbolisieren. Von der römischen Göttin Luna bis zur Jungfrau Maria, die ihn unter ihren Füssen hat, spielt der Mond in vielen Mythen und Ritualen von Kulturen und Religionen eine wichtige Rolle. Feiertage und Festzeiten der grossen Weltreligionen orientieren sich zudem am Mondkalender
