Glauben. Vom Verfall einer jüdischen Gemeinde
Am 18. Juli 1994 wurde das jüdische Gemeindehaus in Buenos Aires durch ein Attentat zerstört. 85 Menschen kamen ums Leben. Bis heute wurden die Schuldigen nicht ermittelt – Akten verschwanden, Zeugen wurden bestochen, falsche Aussagen erkauft. Jetzt steht sogar der Vorsitzende der Gemeinde wegen Vertuschung vor Gericht. Der Skandal hat die Gemeinde zerrüttet. Immer mehr Gläubige kehren ihr den Rücken. Ob sich das jüdische Leben in Buenos Aires je von dem Anschlag und seinen Folgen erholt, ist ungewiss
