Glauben. Verfolgt, verscharrt, verehrt
Der Dorfgeistliche Josef Toufar starb 1950 in einem Geheimgefängnis der tschechoslowakischen Kommunisten an schweren Folterverletzungen. Zuvor soll sich in seiner Kirche ein Kreuz bewegt haben – ein göttliches Zeichen gegen das Regime, wie die Gläubigen vermuteten. Jetzt soll Pfarrer Toufar seliggesprochen werden. Sein Fall hat mehr als 60 Jahre später in Tschechien eine leidenschaftliche Diskussion ausgelöst über die Brutalität, mit der die Kommunisten einst gegen Kirchenvertreter losschlugen
