Glauben. Schlicht arm

«Ach, wie möchte ich eine arme Kirche für die Armen!» Mit diesem Ausruf wenige Tage nach seiner Wahl hat Papst Franziskus für Aufsehen gesorgt. Die Welt der Elendsviertel ist dem Kirchenoberhaupt aus Lateinamerika vertraut. Mit dem vatikanischen Pomp und Prunk scheint er hingegen zu fremdeln. Viele fragen sich, ob es dem Papst gelingt, das alte christliche Armutsideal wieder zu beleben. Was müsste sich ändern, damit aus der gelobten Armut tatsächlich gelebte Armut wird? Und wem könnte eine Kirche ohne Geld und Güter nützen?