Glauben. Mystik – Religion der Zukunft?

Überkonfessionell, interreligiös und zutiefst friedfertig – seit jeher waren Mystiker den institutionalisierten Religionen ein Ärgernis. Sie fordern eine gerechtere Welt für alle, ohne Rücksicht auf religiöse Teilinteressen. Das gilt bis heute. So leben die Mönche in Taizé mit muslimischen Geflüchteten zusammen. Die Sufi-Mystiker des Mannheimer Instituts arbeiten für einen regionalen Frieden der Religionen. Und bei der ökumenischen «Eine Welt Initiative» tüfteln junge Menschen an der Erd-Charta, einer Weltethik für die Zukunft. Ist das angesichts von Terror und Gewalt im Namen Gottes einfach nur naiv? Oder hat die Mystik tatsächlich das Zeug zur Religion der Zukunft?