Glauben. Immer in der Minderheit

Seit 2000 Jahren leben arabische Christen in Palästina mit Juden und Muslimen zusammen. Doch wegen der Kriege seit der israelischen Staatsgründung sind immer mehr von ihnen ausgewandert. Die wenigen verbliebenen Christen fühlen sich häufig als Staatsbürger zweiter Klasse. Diejenigen, die in den besetzten Gebieten leben, haben mit der israelischen Siedlungs- und Sicherheitspolitik ähnliche Probleme wie ihre muslimischen Nachbarn. Doch auch unter ihnen leben sie als Minderheit. Wie empfinden sie diesen doppelten Spagat und was bedeutet ihnen der Glaube in dieser Lage?