Glauben. Gestorben, begraben, vergessen?

Zu Beginn der zweiten Lebenshälfte, irgendwann zwischen 40 und 45, fängt es bei vielen an zu rumoren: Was wird nach meinem Tod von mir in Erinnerung bleiben? Welche Spuren hinterlasse ich? In einer Zeit, in der religiöse Jenseitsvorstellungen nicht mehr selbstverständlich sind, suchen Menschen andere Wege, um mit der Vergänglichkeit zurechtzukommen. Für viele ist es tröstlich, dass in den eigenen Kindern und Enkeln etwas von ihnen weiterlebt. Andere beruhigt der Gedanke, dass sie etwas geschaffen und gestaltet haben, das bleibt. Wieder andere konzentrieren sich ganz darauf, ihre Lebenszeit sinnvoll und intensiv zu nutzen