Glauben. Enttäuschte Hoffnungen? Acht Jahre Papst Franziskus
Am 13. März 2013 wurde Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt. Schon die Wahl des Namens Franziskus wurde als programmatisch gewertet. Nach Jahr-zehnten des Stillstands unter seinen Vorgängern hofften viele Katholikinnen und Katholiken auf Reformen. Manche Äusserungen des Papstes deuteten genau in diese Richtung: mehr Transparenz im Vatikan, mehr Eigenverantwortung für die Ortskirchen, eine gewichtigere Rolle für Frauen in der Kirche bis hin zu einer Lockerung der Ehelosigkeit für Priester. Doch den Ruf eines echten Reformpapstes hat sich Franziskus bislang nicht erarbeitet
