Glauben. Die Kunst des Lassens
Nicht gleich an die Decke gehen, nicht gleich aufregen, nicht gleich in Ängste verfallen oder in Panik. Mehr Gelassenheit wird uns empfohlen in dieser Welt, die immer mehr aus den Fugen zu geraten scheint. Gelassenheit vor allem bei eigenen Problemen, bei Schicksalsschlägen und auch beim Gedanken an den Tod. Doch wie steht es bei den Problemen anderer? Dürfen wir gelassen bleiben, wenn Menschen in vielen Ländern dieser Welt unter Krieg, Gewalt und Armut leiden, vom Hungertod bedroht sind? Müssen wir uns da nicht aufregen und etwas tun? Oder müssen wir dennoch gelassen bleiben, weil wir letztlich doch ohnmächtig sind angesichts der Fülle stets neuer, natürlicher und menschlicher Katastrophen?
