Glauben. Der Zweck heiligt die Mittel

Ob unbarmherzige Einwanderungspolitik, eheliche Untreue oder dreiste Lügen: Wenn es um Donald Trump geht, zeigt sich das Gros der evangelikalen Christen erstaunlich tolerant. 81 Prozent von ihnen haben den zum dritten Mal verheirateten TV-Star und Immobilienmogul vor zwei Jahren zu ihrem Präsidenten gekürt. Und obwohl nicht nur sein Wahlkampf von Kontroversen und Skandalen geprägt war, sondern auch die erste Hälfte seiner Amtszeit, erweisen sie ihm weiterhin unverbrüchlich die Treue. Wie ist das zu erklären?