Glauben. «Den Menschen zur Seite stehen»

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Werner Bergengruen einer der beliebtesten deutschsprachigen Schriftsteller. Der Protestant, der zum Katholizismus konvertierte, fragte nach Recht und Unrecht, Gut und Böse, Echt und Falsch. Er erzählte Geschichten aus früheren Jahrhunderten, von Christentum und abendländischem Humanismus. Nach 1968 geriet Bergengruen in Vergessenheit. Doch eine Gesamtausgabe seiner Werke ist nun in Planung. «Glauben» erzählt von der Wiederentdeckung eines religiösen Mahners